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Ich glaub, es haeckelt! Neue Perspektiven aus Haeckels Arbeitszimmer

Ich glaub, es haeckelt!
Ich glaub, es haeckelt!
01.12.2025

In Haeckels ehemaligem Arbeitszimmer scheint die Zeit still zu stehen, als h?tte der Zoologe seinen Arbeitsplatz gerade erst verlassen. Die originalgetreue Ausstattung des Zimmers zeugt von seiner wissenschaftlichen und k¨¹nstlerischen T?tigkeit, vor allem aber von seiner Popularit?t. Viele Objekte stehen in Bezug zu seinen Forschungsreisen, zahlreiche andere hat er als Geschenk erhalten. F¨¹nf der Objekte haben AMKW-Studierende und Mitarbeitende des Ernst-Haeckel-Hauses ausgew?hlt, um sie neu zu kontextualisieren. Dabei wurden multiperspektivische Stimmen zu Geh?r gebracht, die oftmals unsichtbar bleiben.

Was erz?hlt etwa ein ?lgem?lde ¨¹ber den kolonialen Kontext von Haeckels Reisen? Wie inszenierte er sich selbst und wer war noch an seiner Wissenschaft beteiligt, ohne in Erscheinung zu treten? Was verraten ein kunstvoll mit einer Qualle besticktes Kissen oder das Modell einer Reisscheune ¨¹ber die Geschlechterverh?ltnisse jener Zeit?
Zu sehen und zu h?ren ist die Ausstellung noch bis Sommer 2026 immer donnerstags von 14 bis 18 Uhr in der Berggasse 7 in Jena.


Projektteilnehmer*innen:
Kuration: Lea Zeiler, Anna-Amina Zeidan, Katharina van Elten, Maria Skiba, Skadi Pest, Franz Oeser, Franziska H¨¹ls, Clara Helfrich, Annika Grenzow, Hendrik Graf, Finn Blug

Projektkoordination: Judith Taubert, Paula G?tze
Dozentin:Prof. Dr. Daniela D?ring

Gro?er Dank gilt dem Ernst-Haeckel-Haus, das dieses sch?ne Projekt erm?glicht hat und im Besonderen Bastienne Karg f¨¹r die tolle Zusammenarbeit. 

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